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Mein erstes Rennen!

Ich war letzte Woche beim Twin´s Only in Schlüchtern. Das ist ein Motorradtreffen, bei dem ausschließlich Zweizylinder-Enduros und Enduros über 150 Kg Leergewicht zugelassen sind.

Meine DR Big hat zwar nur einen Zylinder, aber mit einem Leergewicht von 225 Kg passt sie gut ins Schema.

Wir haben da ziemlich viel Spass gehabt auf einer Motocross-Strecke, einer Autocross-Strecke und einem kniffligen Enduro-Parcour im Wald, bei dem es allerdings ein wenig an Bodenfreiheit fehlte. Gab aber nur ein paar Kratzer untenrum.

Peter und Anne (Top-Enduro) kamen auf die grandiose Idee mich zum Enduro-Rallye-Cup zu überreden, welcher mein erstes Rennen werden sollte. Das ganze fand in Ascheberg auf mehreren Äckern statt. Laut Veranstalter sind wir da 58 Km Offroad gefahren. Leider lag mein Motorrad im Gesamtgewicht 80-100 Kg über dem der meisten anderen Teilnehmer, von denen viele auch schon seit Jahrzehnten Enduro fahren. Also waren meine Ziele:

1. Alle Sonderprüfungen schaffen

2. Nicht letzter werden.

Beide Ziele habe ich erreicht. In den ersten drei Sonderprüfungen ging auch alles noch sehr gut, ich habe sogar am Anfang 9 Fahrer hinter mir gelassen.

In der vierten bin ich leider sehr ungünstig in einer Spurrille eingetaucht, das Motorrad kam mir schneller wieder entgegen als mir lieb war, und ich habe mir ziemlich blöd das rechte Handgelenk verstaucht. Kurz angehalten, über Aufgeben nachgedacht, Gedanken verworfen und weitergefahren.

Allerdings war ich Kräftemäßig nicht mehr in der Lage mein Tempo beizubehalten, so daß ich zurückgefallen bin. In der 5. Sonderprüfung war der Boden sehr angenehm und ich habe noch mal ein wenig Gas gegeben.

Die 6. war dann so tief ausgefahren, daß ich mich in den Spurrillen mehr als Pflug dargestellt habe (mit beiden Fußrasten im Schlamm gebuddelt) und in den Kurven dann gar nicht mehr in der Lage war eine saubere Linie zu fahren (technisch - mein Vorderrad hatte durch das Übergewicht wenig Lust in der  Spur zu bleiben; persönlich - durch die Schmerzen und die schwindende Kondition konnte ich dem nicht mehr entgegenwirken). Ich habe dann nur noch geschaut, daß ich möglichst wenige Teilnehmer blockiere und die richtige Rundenzahl zähle um sicher ins Ziel zu kommen.

Nachdem mir das gelungen ist, und ich immer noch 2 Motorräder hinter mir hatte, von denen eines sogar eine G650 X-Challenge (mit BMW Sportfahrervertrag) war, war ich ziemlich zufrieden.

Einige Fahrer sind zu mir gekommen um mir zu erzählen, daß ich mit meiner "Badewanne" echt schnell unterwegs war, einer hat mich zum "Held des Tages" ernannt. Da war ich noch zufriedener.

Obwohl es sehr viel Spass gemacht hat war es wohl für dieses Jahr mein einziges Rennen. Aber nächstes Jahr werde ich bestimmt noch einmal im Enduro-Rallye-Cup starten. Wenn ich es zeitlich einrichten kann fänd ich Vosswinkel sehr schön, da komme ich ziemlich gut zurecht mit der "Badewanne".

27.8.07 09:21
 


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